Mein Angebot für Erwachsene

Als Lerncoach unterstütze ich Jugendliche und Erwachsene dabei, ein sinnvolles Lernziel zu definieren, ihre Lernziele zu erreichen und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Ich helfe dir, deine Stärken zu erkennen und deine Lernstrategien zu optimieren. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Situation mit Buch

Konzentrationsförderung (auch bei ADS/ADHS)

Konzentrationsförderung bei ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) umfasst verschiedene Strategien und Massnahmen, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit und Fokussierung von betroffenen Personen zu verbessern.

Bei einem Erstgespräch analysieren wir genau, in welchen Situationen Konzentration vorhanden ist und in welchen nicht, wie lange sich der Klient konzentrieren kann, welche Ressourcen und Stärken er mitbringt und ob eventuell Lernschwächen vorliegen.

Danach passe ich das Coaching individuell nach dem Ziel des Klienten an. Wenn ein Kind gecoacht wird, arbeiten wir an seinem individuellen Ziel.

Dies kann zum Beispiel sein

  • Ich kann 10 Minuten konzentriert arbeiten.
  • Ich kann Dinge konzentriert erledigen, die mir keinen Spass machen (z.B. Rechnen).

Dabei behandeln wir verschiedene Themen wie

  • Struktur
  • Umgebung (eine klare und organisierte Umgebung kann helfen, Ablenkungen zu reduzieren)
  • Zeitmanagement (wie die Verwendung von Timern, Sanduhren und Zeitplänen, Aufgaben in überschaubare Abschnitte teilen, Pausen einlegen)
  • Multisensorische Lernmethoden (verschiedene Sinne ansprechen)
  • Bewegung
  • Achtsamkeit
  • Positive Verstärkung
  • Klare Anweisungen (die Kommunikation sollte direkt und einfach sein, um Missverständnisse zu vermeiden)

Lernschwächen

Eine Lernschwäche ist eine Beeinträchtigung, die das Lernen und Verarbeiten von Informationen erschwert. Betroffene Personen haben Schwierigkeiten in bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel im Lesen, Schreiben oder Rechnen, obwohl ihre allgemeine Intelligenz in der Regel im normalen Bereich liegt. Lernschwächen können sich auf verschiedene Weise äussern, etwa durch langsames Lernen, Schwierigkeiten beim Verstehen von Anweisungen oder Problemen bei der Anwendung von erlerntem Wissen.

Häufige Formen von Lernschwächen sind Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche) und Dyskalkulie (Rechenschwäche). Diese Herausforderungen sind oft nicht auf mangelnde Anstrengung oder Motivation zurückzuführen, sondern auf neurologische Unterschiede, die die Informationsverarbeitung beeinflussen. Mit gezielter Unterstützung, speziellen Lernmethoden und individueller Förderung können betroffene Personen jedoch oft Fortschritte erzielen und ihre Fähigkeiten verbessern.

Manchmal kommen Lernschwächen im Doppelpack mit ADS/ADHS, da der Lernende Mühe hat, sich in einem bestimmten Fach (das ihn meistens nicht so interessiert), zu konzentrieren. Diese Lernenden verpassen dann in langer Zeitfolge vieles vom Lernstoff oder haben in der 1. und 2. Klasse die Grundlagen nicht gelernt. Zur Basis gehören das Rechnen, das Lesen und das Schreiben. Fehlt sie, ist es wie ein Haus ohne Fundament – irgendwann bricht es zusammen.

Das Gute daran: Lernschwächen können aufgeholt werden! Es benötigt einiges an Ehrgeiz und Durchhaltewille, ist aber durchaus machbar. Im Coaching erkenne ich dank einer Lückenanalyse, wo genau der Schwachpunkt liegt und baue darauf auf. Ich zeige dem Lernenden auf, wie die Lernschwäche verbessert oder sogar aufgehoben werden kann.

Farbige Murmeln
Rote Fähnchen auf einem Blatt Papier

Prüfungsangst

Prüfungsangst ist eine Form der Angst, die viele Menschen vor oder während einer Prüfungen resp. eines Vortrags empfinden. Das kann kurz vorher oder schon bis zu einer Woche vorher auftreten. Sie kann sich in verschiedenen Symptomen äussern, wie zum Beispiel Herzklopfen, Schwitzen, Übelkeit oder Bauchschmerzen.

Diese Angst kann aus verschiedenen Gründen entstehen, zum Beispiel durch den Druck, gute Leistungen erbringen zu müssen, Angst vor negativer Bewertung oder vorherige negative Erfahrungen mit Prüfungen. Prüfungsangst kann die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen und dazu führen, dass das Wissen nicht optimal abgerufen werden kann.

Klienten mit Prüfungsangst lernen nicht zu wenig, im Gegenteil. Meistens sitzt der Stoff, doch an der Prüfung erleiden sie den totalen Blackout – oder es geht so weit, dass sie die Prüfungssituationen vermeiden, weil ihre körperlichen Beschwerden so hoch sind. Dadurch geraten sie in einen Teufelskreis. Im Moment fühlen sie sich besser, weil sie dem Stress nicht mehr ausgesetzt sind, aber beim nächsten Mal werden die Symptome oft noch schlimmer.

Um Prüfungsangst zu bewältigen, können verschiedene Strategien hilfreich sein. Mein Coaching beruht auf einer gezielten Fragestunde.

Systematische Aufstellung

Eine systematische Aufstellung bezieht sich auf einen strukturierten und methodischen Ansatz zur Analyse und Darstellung von einem Problem, oft im Familienalltag. Es zielt darauf ab, die Dynamiken innerhalb einer Gruppe oder familiären Beziehung zu visualisieren und zu verstehen. Dabei werden kleine Figuren oder kleinen Tiere aufgestellt, um das Problem genauer unter die Lupe zu nehmen, Muster und Beziehungen zu erkennen und – durch das Umstellen der Figuren – zu einer Lösung zu finden.

Insgesamt dient die systematische Aufstellung dazu, komplexe Systeme besser zu verstehen, indem sie deren Struktur sichtbar macht. Bei der Aufstellung wirft der Klient ein Blick von aussen auf sein 'Problem'. Ich erkläre es hier als Beispiel mit dem Aufschieben. Der Klient wählt für sich, für sein Problem, für seine Lösung und eventuell für eine zweite Person eine Tierfigur. Er stellt die Figuren so auf, wie es für ihn Sinn macht. Zusammen schauen wir uns an, wie er die Figuren gerne hätte und wie wir das erreichen können.

Eine Wolfsfigur auf einem Lernblatt

Selbstwertgefühl / Resilienz

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, in schwierigen oder belastenden Situationen psychisch stabil zu bleiben und sich von Rückschlägen zu erholen. Sie umfasst Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, emotionale Stabilität und die Fähigkeit, aus Rückschlägen zu lernen. Innere Stärke und Resilienz ermöglicht es einem Menschen, Herausforderungen aktiv anzugehen, eigene Werte und Ziele zu verfolgen und sich nicht leicht entmutigen zu lassen. Resiliente Menschen können ihre Emotionen regulieren, Probleme konstruktiv lösen und aus Erfahrungen lernen.

Diese Fähigkeit ist nicht angeboren, sondern kann durch Erfahrungen, soziale Unterstützung und bestimmte Denkmuster entwickelt und gestärkt werden. Resilienz spielt eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden, die Lebensqualität und die psychische Gesundheit. Sie hilft, die Herausforderungen des Lebens besser zu bewältigen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

In meiner Ausbildung zum Lerncoach habe ich gelernt, resilienisch zu sprechen, d.h. das Kind durch meine Sätze und Kommunikation positiv zu stärken. Viele Kinder leiden unter einem tiefen Selbstwertgefühl. Wenn wir die Resilienz aufbauen möchten, lernt das Kind zuerst mal, sich seiner Gefühle bewusst zu sein. Dies gelingt auf spielerische Art. Erst wenn sich das Kind bewusst ist und im Körper spürt, wo das Glück, die Wut oder die Angst sitzt, lernt es, damit umzugehen. Die innere Stärke ist entscheidend für die persönliche Entwicklung und das Bewältigen von Lebenskrisen, da sie hilft, die innere Balance zu wahren und positive Entscheidungen zu treffen.

Nicole zeigt auf ein Blatt

Begrifflichkeiten: Die fachlichen Begriffe entsprechen nicht durchgehend dem neuesten Standard.
Zur besseren Verständlichkeit wurden sie teilweise vereinfacht und umgangssprachlich formuliert.